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WINTER

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FRÜHLING

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HERBST

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SOMMER

TIPS UND HINWEISE ZU STRAUCH-PÄONIEN:


Im Gegensatz zur Stauden-Päonie sterben die oberirdischen Teile der Strauch-Päonie (Strauchpfingstrose) im Winter nicht ab. Die Pflanze verliert nur ihre Blätter. Sie bevorzugt ein gemäßigtes Klima und benötigt eine Frostperiode, um im Frühling prächtig blühen zu können. Gegen Spätfröste sind die Knospen hingegen sehr empfindlich.

Strauch-Päonien werden auf Knollen von Stauden-Päonien veredelt. Dabei werden die Edelreiser von Strauch-Päonien auf ein Wurzelstück einer Stauden-Päonie gepfropft und kultiviert. Das Edelreis verwächst mit der Staudenwurzel und bildet eigene, feinere Wurzeln.

Wir hoffen, dass Ihnen die folgenden Tipps und Hinweise behilflich sein werden, um Ihre Pfingstrosen noch gesünder und kräftiger gedeihen zu lassen zu.

BODEN: Ein gut durchlässiger, lockerer Boden ist sehr wichtig. Strauchpfingstrosen haben feine Wurzeln, die Staunässe nicht ausstehen können. Sie wachsen in jedem durchschnittlichen Boden. Bei schweren Lehm- oder Sandböden ist zusätzlicher Humus empfehlenswert, der die Wasser- und Nahrungsaufnahme erleichtert und verbessert.

LAGE:
Eine Pfingstrose wird Ihnen sehr lange Freude bereiten - sie wird bis zu 50 Jahre alt. Um eine lange Lebensdauer zu gewährleisten, ist die Wahl des Standorts sehr wichtig. Vermeiden Sie wenn möglich die Morgensonne. Die Wärme der Morgensonne, gepaart mit Frost, kann die Knospen beschädigen. Sorgen Sie dafür, dass die Pflanze genügend Platz hat: mindestens 100-150 cm zu allen Seiten. Pflanzen Sie sie nicht unter Bäume oder Sträucher, sondern an einen halbschattigen Ort. Der Wettbewerb um Licht, Luft, Feuchtigkeit und Nahrung mit Bäumen oder Sträuchern ist für die Pflanze sehr ermüdend.

PFLANZEN:
Lockern Sie den Boden im Frühherbst gut auf und bereiten Sie ein Pflanzenloch vor. Ein nährstoffreicher Boden ist überaus wichtig. Düngen Sie den Boden daher mit Hornspänen und Kompost. Der Stickstoff des Düngers sollte sich über einen längeren Zeitraum entfalten können. Achten Sie darauf, dass die Wurzeln nicht in unmittelbaren Kontakt mit dem Düngemittel kommen. Eine Strauchpfingstrose ist eine veredelte Pflanze. Es ist wichtig, dass die Veredelungsstelle 10 bis 15 cm unter der Erde liegt.
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PLEGE: Überprüfen Sie regelmäßig, vor allem das erste Jahr, ob die Pflanze während der heißen Sommertage über genügend Feuchtigkeit verfügt und keinen Durst leidet. Falls erforderlich, zweimal pro Woche ausreichend gießen, statt mehrmals ein wenig. Im Winter entfernen Sie das trockene Laub und die abgestorbenen Stängel. Nach dem Verblühen können die Blüten entfernt werden.

KRANKHEITEN: Wenn die Blätter oder Blüten der Pfingstrose von einem Pilzbefall betroffen sind, entfernen Sie die erkrankten Teile vollständig. Lagern Sie die befallenen Pflanzenteile nicht in Ihrem Garten und werfen Sie diese nicht auf den Komposthaufen. Mittel gegen Schadpilze erhalten Sie im Gartencenter. Befolgen Sie bei der Verwendung die genauen Anweisungen auf der Packungsbeilage. Vorbeugen ist natürlich besser als heilen. Packen Sie das Problem an der Wurzel - im wahrsten Sinne des Wortes! Die Ursache für einen Pilzbefall ist häufig eine schlechte Bodenbelüftung, zu wenig Sonne oder zu viel Nässe.

SCHÄDLINGE:
Wirkliche Schädlinge sind nicht bekannt. Rehe, Hasen und Kaninchen naschen ab und zu gerne ein Blatt oder eine Knospe. Wenn sie zu regelmäßigen Besuchern werden, könnte es ratsam sein, um sich doch für eine Stauden-Päonie zu entscheiden, denn diese sind weniger schmackhaft.


MEHR:
Weitere Informationen finden Sie auf unserem Facebook. Haben Sie weitere Fragen, dann können Sie uns gerne über das Kontaktformular auf dieser Website kontaktieren. In unserem Newsletter informieren wir Sie außerdem gerne über weitere tolle Themen und Wissenswertes rund um die prächtigste aller Pflanzen: die Pfingstrose.


Blumige Pfingstrosen-Grüße,

Graefswinning

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